Die kleine Geschichte des gelben Wachses, dein bester Verbündeter gegen den bretonischen Spucknapf!

Seit über fünfzig Jahren schützt das traditionelle bretonische Gelbwachs Segler, Fischer und Touristen im Urlaub in der Bretagne.... Von der ersten PVC-Jacke, die die Concarneau-Fischer in den 60er Jahren verwendeten, bis hin zum emblematischen Modell, das speziell für die Segelclubs der Bretagne entworfen wurde, entdecken wir die Geschichte von Guy Cotten, dem Vater des berühmten "Ciré Jaune".

ciré jaune

Ein Mann, der Matrosen zuhört.

In den frühen 1960er Jahren traf Guy Cotten einen bretonischen Unternehmer namens Robert Cornic. Das Duo schlägt das erste PVC-Wachs für Segler im Hafen von Concarneau vor. Bretonische Fischer freuen sich, ihre alte beschichtete Baumwoll-Canvasjacke gegen ein leichteres, nahezu reißfestes Nylonwachs einzutauschen. Nach einigen Verbesserungen, die dank des Feedbacks von Seefahrern gemacht wurden, gewann Guy Cotten sehr schnell das Vertrauen der Segler aus South Finistère. Dies ist der Beginn des Abenteuers und Guy Cotten kann die Meere erobern!

Eine speziell für Segelschulen entwickelte Jacke

Mitte der 60er Jahre erlebte die Bretagne eine beispiellose Begeisterung für Segelzentren, Offshore-Rennen und Seeklassen. 1964 hat Guy Cotten gerade seine eigene Marke kreiert und denkt jetzt an einen praktischen Segelanzug, wind- und wasserdicht, leichter und widerstandsfähiger. In Absprache mit Skippern und Segelclublehrern, insbesondere aus der Glénans-Schule, fertigte er eine extrem widerstandsfähige, beschichtete Nylonjacke mit Reißverschluss unter doppelter Kratzklappe an. Das mythische gelbe Wachs ist geboren! Die Jacke wird den Namen "Rosbras" tragen, nach einer mythischen Segelschule in der Nähe von Concarneau. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und das neue Wachsmodell wurde schnell von Landwirten, Radfahrern und späteren Studenten übernommen.

Eine Weltreferenz in der nautischen Welt

Die Herstellung der Rosbras-Jacke ermöglicht es Guy Cotten, die Produktion zu verdoppeln. Die kleine improvisierte Handwerkswerkstatt auf der Rückseite einer Concarneau-Garage zieht nach Trégunc ein paar Meilen entfernt. 1974 entwarf der Quimper-Plakatdesigner Alain Le Quernec das Logo der Marke, das einen kleinen Fischer mit rundem Gesicht und ausgestreckten Armen darstellt, natürlich in gelbem Wachs!

Ende der 70er Jahre feierte Guy Cotten erneut Erfolge bei Seglern und Seglern mit der NAV-Jacke, einer Jacke mit einem riesigen gefütterten Kragen, der vor der Rauheit des Meeres schützt. Immer auf der Suche nach Innovation entwarf die bretonische Firma einen ultraisolierenden TPS (Thermal Protective Survival) Überlebensanzug, der die Matrosen Raphaël Dinelli und Thierry Dubois während der Vendée Globe 1996 vor dem sicheren Tod bewahrte. In den letzten Jahren hat Guy Cotten den Breathable Wax, Innovation Award - Seawork 2013 erfunden, aber auch die "Magic" Hood, die sich mit dem Kopf dreht.

Wie Wachs zum Modeaccessoire wird....

Die Dürre in Frankreich 1976, gefolgt von Wasserhosen, machte die Cotten-Ölhaut populär, die bisher nur für den professionellen Gebrauch bestimmt war. Junge Leute machen aus dem Seemannskleid ein modisches Kleidungsstück. Die Ölhaut mit ihrem imposanten weißen Reißverschluss sorgte schnell für Aufsehen bei den Schülern! Mit über 600.000 verkauften Exemplaren ist Le Ciré Jaune auch heute noch das meistverkaufte Modell der Marke. Wenn Sie Ihren Urlaub in der Nähe von Concarneau in South Finistère verbringen, zögern Sie nicht, den Guy Cotten Fabrikverkauf zu besuchen Trégunc. Ganzjährig geöffnet, Sie können dort sehr gute Geschäfte machen!

Cet article vous a plu ? Partagez-le !
  • Twitter
  • Facebook
  • Google +
  • Linkedin
  • Pinterest
  • Email
Veröffentlicht am 31/05/2018 dans : Bretagne